Silvia Burger-Sippl stellt sich vor

Für mehr Investition in Bildung und einen familienfreundlichen Landkreis.

– Silvia Burger-Sippl

Team Kreisverband: Frau Burger-Sippl, Gratulation, Sie wurden zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden der Freien Demokraten in Neumarkt i.d.OPf. gewählt. Neben Ihnen stellen nun Frauen 40 % der Vorstandsposten im Kreisverband. Wie wurde, ganz ohne eine Quotenregelung, dieser hohe Frauenanteil im Kreisverband Neumarkt erreicht?

 

Silvia Burger-SipplDurch unsere engagierten Frauen, wie Helga Hoerkens, unsere Stadt- und Kreisrätin und unsere Schriftführerin Tetiana Aristarkhova, beide sind mit viel Herz dabei.. 

Zufrieden bin ich, wenn wir über den Frauen- und Männeranteil nicht mehr diskutieren müssten und Fähigkeiten und Engagement in den Vordergrund stellen, wie in unserem Kreisverband.

 

Team Kreisverband: Selbstverständlich kennt jeder in Neumarkt die Stadträtin Helga Hoerkens. Können Sie sich kurz vorstellen?

 

Silvia Burger-Sippl: Geboren wurde ich 1965 in Regensburg, aufgewachsen bin ich Wendelstein (Mittelfranken). Vor 21 Jahren kehrte ich in die Oberpfalz zurück. Ich bin verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter. Seit meiner Ausbildung zur Industriekauffrau arbeite ich in Vollzeit in einer Metallverarbeitungsfirma als Kundenverantwortliche. In meiner Freizeit genieße ich die Zeit mit meiner Familie samt Garten und den Tieren. 

 

Team Kreisverband: Warum engagieren Sie sich politisch in Neumarkt für die Freien Demokraten?

 

Silvia Burger-Sippl: Weil ich hier lebe und ich mich hier sehr wohl fühle und weil ich will, dass das so bleibt, auch im Hinblick auf die Zukunft. Die Politik begleitet mich seit meiner Kindheit. Meine Eltern haben sich fast täglich über Politik unterhalten und somit mein Interesse frühzeitig geweckt, nur die Richtung hat sich mit Guido Westerwelle geändert.

 

Eigenverantwortung und ein Selbstbestimmtes Leben, das sind Werte die mich schon früh geprägt haben und für die es zu kämpfen lohnt. Durch den demographischen Wandel steuern wir in eine Zeit, wo wir nicht wissen, wie sich diese auf unser Land, respektive auf unseren Landkreis auswirken wird.  Durch die Generation Z (geboren 1996-2012) werden wir in ein komplett anderes Umfeld eingebunden. Diese Generation mit einzubeziehen, sie zu begleiten, deren Sprache zu sprechen und zu verstehen, sollte unser Ziel sein. Dazu bedarf es eines Miteinanders aller Generationen. Dass das gut funktioniert, erleben wir in unserem Kreisverband mit den Jungen Liberalen.

 

Team Kreisverband: Sie engagieren sich stark für die Gleichstellung von Frauen, so dass man Sie z. B. immer bei Aktionen rund um den Equal-Pay-Day in Neumarkt antrifft? Was bedeutet für Sie Gleichstellung?

 

Silvia Burger-Sippl: Es gilt gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Wir benötigen flexible Arbeitszeitmodelle auch für Männer, im Besonderen während der Kindererziehung und mehr Anerkennung für Erziehung, denn unsere Kinder sind unsere Zukunft. Eigentlich unvorstellbar, dass wir im Jahr 2019 noch immer für die Gleichstellung kämpfen müssen!

 

Team Kreisverband: Nach Ihrer vielbeachteten Kandidatur für den bayrischen Landtag, werden Sie immer wieder genannt als eine der Spitzenkandidaten der Freien Demokraten für den Kreistag? Können wir uns auf Ihre Kandidatur freuen?

 

Silvia Burger-Sippl: Ja, diese verantwortungsvolle Aufgabe fordert mich heraus und deshalbkandidiere ich füreinen Sitz im Kreistag.

 

Team Kreisverband: Die Wahlen für den Kreistag stehen in 2020 an. Welche Positionen und welche Inhalte stehen für Sie im Vordergrund?

 

Silvia Burger-Sippl: Für mehr Investition in Bildung und einen familienfreundlichen Landkreis.

Für Bildung und Betreuung fehlt oft Geld, welches von der Haushaltsverteilung des Landkreises abhängt. Für uns als Gesellschaft muss klar sein, wie wichtig Bildung und Betreuung ist. Investieren wir in unsere Kinder, investieren wir in unsere gemeinsame Zukunft. Durch den demographischen Wandel müssen wir in naher Zukunft neue Wege gehen und deshalb ist es wichtig, unseren Landkreis dafür zu stärken.

 

Team Kreisverband: Frau Burger-Sippl, wir danken Ihnen für das Gespräch.