Peter Fuhrmann stellt sich vor

Peter Fuhrmann
Peter Fuhrmann

Auf kommunaler Ebene ist kein Platz für Gerangel. Dem Bürger ist es egal, durch welche Partei die anstehenden Themen gelöst werden.

Peter Fuhrmann

Team Kreisverband: Herr Fuhrmann, gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden der Freien Demokraten Neumarkt – Enrico Pomsel – haben Sie in schwierigen Zeiten den Kreisverband der FDP Neumarkt erfolgreich wieder auf gesunde Füße gestellt. Wie ist es Ihnen beiden so erfolgreich gelungen, einen so aktiven Kreisverband wieder aufzubauen?

Peter Fuhrmann: Enrico Pomsel und ich bringen Erfahrung aus dem Wirtschaftsleben mit in die Partei. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen einer Firma und dem kommunalen Parteileben. In der Partei engagieren sich Menschen ehrenamtlich und streben nach einem Sinn für ihre Tätigkeit. Aber auch in einer Firma möchten die Menschen Anerkennung und Motivation erhalten und Teil einer Gemeinschaft sein.

Wir haben zuerst die wichtigen Posten nach Kompetenz und Ressourcen neu verteilt. Nachdem wir neu ausgerichtet und gut organisiert waren, haben wir weitere Mitglieder gewinnen können. Die Gründung der Jungen Liberalen Neumarkt (JuLis Neumarkt) durch Nils Gründer war dann ein weiterer wichtiger Schritt und ist heute ein toller Motor, Menschen für die politische Arbeit der Freien Demokraten im Landkreis Neumarkt zu gewinnen.

Team Kreisverband: Auf der Kreishauptversammlung wurden Sie erneut in den Kreisvorstand – als Schatzmeister – gewählt. Wie war Ihr Eindruck von dieser Kreishauptversammlung?

Peter Fuhrmann: Die Kreishauptversammlung und die Vorstandswahl haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg und die Mitglieder zufrieden mit unserer Arbeit sind. Das gilt sowohl für langjährige Mitglieder, die sich über das Engagement der jungen Mitglieder freuen, aber auch die Neueinsteiger freuen sich, aktiv mitwirken zu können.

Team Kreisverband: Viele kennen Sie natürlich unter anderem aufgrund Ihrer unternehmerischen Tätigkeit in Neumarkt, können Sie sich trotzdem selbst kurz vorstellen?

Peter Fuhrmann: Ich bin 46 Jahre und seit 1998 in Neumarkt. Seit 26 Jahren bin ich selbständiger Unternehmer. In meiner Firma Xplus1, in der ich 30 Mitarbeiter beschäftige, gab es ständig technologische Veränderungen. Heute sind wir im Bereich digitale Logistiksteuerung deutschlandweit bekannt. Regional betreiben wir zwei Ladengeschäfte im Bereich Telekommunikation. Digitalisierung ist somit mein Beruf.

Privat bin ich sehr an Architektur und Denkmalschutz interessiert. Mir liegt Nachhaltigkeit am Herzen und ich suche immer wieder die Herausforderung, mich in neue Themen einzuarbeiten und weitere Projekte zu organisieren.

Team Kreisverband: Neben Ihrem Engagement bei den Freien Demokraten sind Sie einer der Aktivposten beim Verein Chancen statt Grenzen. Können Sie uns die Ziele und Ihre Motivation für dieses zusätzliche Engagement erklären?

Peter Fuhrmann: Der Verein wurde 2014 mit dem Ziel der Flüchtlingshilfe von einigen Freunden und mir gegründet. Seitdem bin ich dort Mitglied im Vorstand. Wir haben damals erkannt, dass es einen großen Bedarf an Organisation gibt. Ein Jahr später als die Flüchtlingswelle auch Neumarkt voll erreichte, hatten wir eine Online Datenbank und eine Homepage aufgebaut und hatten potentielle Spender, die vorher nicht wussten wie und wo sie helfen können, sowie Flüchtlinge, Betreiber von Flüchtlingsunterkünften, Stadt, Landkreis und Bezirk miteinander verknüpft.

Wir betrieben aktiv Marketing, bauten eine Community über soziale Netzwerke auf und konnten somit die hohe Spenden- und Hilfsbereitschaft der Bürger im Landkreis Neumarkt genau dort hinbringen wo sie am dringendsten gebraucht wurde.

Team Kreisverband: Warum engagieren Sie sich politisch in Neumarkt für die Freien Demokraten?

Peter Fuhrmann: Auch hier macht mir die Organisation Spaß. Neumarkt hat zum Glück nicht so viele Probleme wie andere Städte und hat viele gute Angebote. Wenn man aktiv unterwegs ist bekommt man trotzdem mit wo man Dinge noch positiv gestalten kann.

Team Kreisverband: Neben Stadträtin Helga Hoerkens sind Sie als FDP-Ortsvorsitzender der Stadt Neumarkt eines der bekannten Gesichter bei den Freien Demokraten Neumarkt. Viele Mitglieder wünschen sich deshalb, dass Sie die Freien Demokraten als einer der Spitzenkandidaten für den Stadtrat in Neumarkt im Wahlkampf anführen. Können Sie sich eine Kandidatur vorstellen?

Peter Fuhrmann: Ja, natürlich. Zwar ist meine Zeit wie bei den meisten Kandidaten arbeitsbedingt begrenzt, trotzdem würde ich meine Erfahrung so gut es geht einsetzen.

Team Kreisverband: Welche Positionen und Inhalte in Neumarkt würden Sie im Wahlkampf ansprechen? 

Peter Fuhrmann: Parteiübergreifend zu arbeiten ist mir ein Anliegen. Auf kommunaler Ebene ist kein Platz für Gerangel. Dem Bürger ist es egal, durch welche Partei die anstehenden Themen gelöst werden. Es gilt das beste Ergebnis zu erzielen, wirtschaftlich im Rahmen zu bleiben und den Weg dort hin transparent mit allen Beteiligten und Betroffenen zu besprechen. 

Team Kreisverband: Herr Fuhrmann, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Festwirt-Streit: Nur Transparenz rehabilitiert die Stadt

Das Gerichtsurteil über die Vergabe der Volksfestbewirtung steht zu Gunsten von Festwirt Albert Zollbrecht. Die Klage von Marco Härteis wurde abgewiesen. Die Stadt hat Recht bekommen. Fraglich ist allerdings ob Recht haben und Recht bekommen hier zweierlei Dinge sind.

Die zuständige Kammer des Verwaltungsgerichts Regensburg hat in seinem Urteil nämlich klare Mängel in der Bewertung und Transparenz des Verfahrens deutlich gemacht. „Genau hier müssen wir ansetzen.“ kommentiert Peter Fuhrmann, der Ortsvorsitzende der Freien Demokraten Neumarkt. „Genau diese Intransparenz führt zu Verschwörungstheorien und Politikverdrossenheit“, so Fuhrmann weiter.

Aus seiner Sicht muss sich bei solchen Ausschreibungen in der Stadt Neumarkt einiges ändern, denn es gibt „ein Recht auf Transparenz und faire Bewertung“, so Fuhrmann. Stadträtin Helga Hoerkens und er wollen sich daher dafür einsetzen, dass alle kommenden Ausschreibungen dieses Ausmaßes, in absoluter Chancengleichheit, durch transparente Bewertungen und ohne das Geschmäckle von Vetternwirtschaft durchgeführt werden. „Nur so kann verlorenes Vertrauen zurückgewonnen werden.“, ergänzt Fuhrmann.

Das Verwaltungsgericht Regensburg hatte bei der Vergabe der Frühlings- und Volksfeste für die Jahre 2019 bis 2021 keine Verfahrensfehler gesehen und deshalb […] die Klage von Marco Härteis abgewiesen. Dieser war dem Festwirt Albert Zollbrecht bei der Vergabe im Stadtrat knapp unterlegen. Weil sich Härteis benachteiligt sah, hatte er gegen die Stadt geklagt.

Aus dem Neumarkter Tagblatt vom 26. Juli 2019

Jura-Volksfest 2019 mit den Freien Demokraten Neumarkt

Kommen Sie am 15. August 2019 um 19:00 Uhr mit uns auf Jura-Volksfest Neumarkt. Wir treffen uns in der Großen Jura-Halle in der Essensbox – Tische 7 und 8.

Am 15. August 2019 um 19:00 Uhr sind Sie alle recht herzlich eingeladen mit uns gemeinsam das Volksfest Neumarkt zu besuchen.

Reserviert haben wir die Tische 7 und 8 in der Essensbox der Großen Jura-Halle.

Neben Bier und etwas gutem zu Essen bieten wir Ihnen interessante Gesprächspartner und die Möglichkeit, etwas über unser Kommunalwahlprogramm zu erfahren.

Kommen Sie vorbei!

Update: Vielen Dank an alle Gäste!

Silvia Burger-Sippl stellt sich vor

Für mehr Investition in Bildung und einen familienfreundlichen Landkreis

Silvia Burger-Sippl

Team Kreisverband: Frau Burger-Sippl, Gratulation, Sie wurden zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden der Freien Demokraten in Neumarkt i.d.OPf. gewählt. Neben Ihnen stellen nun Frauen 40 % der Vorstandsposten im Kreisverband. Wie wurde, ganz ohne eine Quotenregelung, dieser hohe Frauenanteil im Kreisverband Neumarkt erreicht?

Silvia Burger-Sippl: Durch unsere engagierten Frauen, wie Helga Hoerkens, unsere Stadt- und Kreisrätin und unsere Schriftführerin Tetiana Aristarkhova, beide sind mit viel Herz dabei.. 

Zufrieden bin ich, wenn wir über den Frauen- und Männeranteil nicht mehr diskutieren müssten und Fähigkeiten und Engagement in den Vordergrund stellen, wie in unserem Kreisverband.

Team Kreisverband: Selbstverständlich kennt jeder in Neumarkt die Stadträtin Helga Hoerkens. Können Sie sich kurz vorstellen?

Silvia Burger-Sippl: Geboren wurde ich 1965 in Regensburg, aufgewachsen bin ich Wendelstein (Mittelfranken). Vor 21 Jahren kehrte ich in die Oberpfalz zurück. Ich bin verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter. Seit meiner Ausbildung zur Industriekauffrau arbeite ich in Vollzeit in einer Metallverarbeitungsfirma als Kundenverantwortliche. In meiner Freizeit genieße ich die Zeit mit meiner Familie samt Garten und den Tieren. 

Team Kreisverband: Warum engagieren Sie sich politisch in Neumarkt für die Freien Demokraten?

Silvia Burger-Sippl: Weil ich hier lebe und ich mich hier sehr wohl fühle und weil ich will, dass das so bleibt, auch im Hinblick auf die Zukunft. Die Politik begleitet mich seit meiner Kindheit. Meine Eltern haben sich fast täglich über Politik unterhalten und somit mein Interesse frühzeitig geweckt, nur die Richtung hat sich mit Guido Westerwelle geändert. Eigenverantwortung und ein Selbstbestimmtes Leben, das sind Werte die mich schon früh geprägt haben und für die es zu kämpfen lohnt. Durch den demographischen Wandel steuern wir in eine Zeit, wo wir nicht wissen, wie sich diese auf unser Land, respektive auf unseren Landkreis auswirken wird.  Durch die Generation Z (geboren 1996-2012) werden wir in ein komplett anderes Umfeld eingebunden. Diese Generation mit einzubeziehen, sie zu begleiten, deren Sprache zu sprechen und zu verstehen, sollte unser Ziel sein. Dazu bedarf es eines Miteinanders aller Generationen. Dass das gut funktioniert, erleben wir in unserem Kreisverband mit den Jungen Liberalen.

Team Kreisverband: Sie engagieren sich stark für die Gleichstellung von Frauen, so dass man Sie z.B. immer bei Aktionen rund um den Equal-Pay-Day in Neumarkt antrifft? Was bedeutet für Sie Gleichstellung?

Silvia Burger-Sippl: Es gilt gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Wir benötigen flexible Arbeitszeitmodelle auch für Männer, im Besonderen während der Kindererziehung und mehr Anerkennung für Erziehung, denn unsere Kinder sind unsere Zukunft. Eigentlich unvorstellbar, dass wir im Jahr 2019 noch immer für die Gleichstellung kämpfen müssen!

Team Kreisverband: Nach Ihrer vielbeachteten Kandidatur für den bayrischen Landtag, werden Sie immer wieder genannt als eine der Spitzenkandidaten der Freien Demokraten für den Kreistag? Können wir uns auf Ihre Kandidatur freuen?

Silvia Burger-Sippl: Ja, diese verantwortungsvolle Aufgabe fordert mich heraus und deshalbkandidiere ich füreinen Sitz im Kreistag.

Team Kreisverband: Die Wahlen für den Kreistag stehen in 2020 an. Welche Positionen und welche Inhalte stehen für Sie im Vordergrund?

Silvia Burger-Sippl: Für mehr Investition in Bildung und einen familienfreundlichen Landkreis.

Für Bildung und Betreuung fehlt oft Geld, welches von der Haushaltsverteilung des Landkreises abhängt. Für uns als Gesellschaft muss klar sein, wie wichtig Bildung und Betreuung ist. Investieren wir in unsere Kinder, investieren wir in unsere gemeinsame Zukunft. Durch den demographischen Wandel müssen wir in naher Zukunft neue Wege gehen und deshalb ist es wichtig, unseren Landkreis dafür zu stärken.

Team Kreisverband: Frau Burger-Sippl, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Sascha Renner stellt sich vor

Wir alle arbeiten darauf hin, den Bürgerinnen und Bürgern in Velburg ein liberales personelles Angebot bei der Kommunalwahl 2020 zu machen.

Sascha Renner

Team Kreisverband: Herr Renner, Sie waren federführend verantwortlich für die komplette Organisation des Landeskongress der Jungen Liberalen in Neumarkt in der Oberpfalz im vergangenen Mai, inkl. der Anreise und Unterbringung von 200 jungen Leuten am Ort, dem Veranstaltungsort, einer Abendveranstaltung für alle Teilnehmer. Welche Eindrücke nehmen Sie mit von der Veranstaltung?

Vor allem die Location, das historische Maybachmuseum und die „After-Show-Party“ scheinen den Leuten sehr gefallen zu haben. Wir haben da sehr positives Feedback erhalten.

Sascha Renner: Das ist richtig, ich habe die Tätigkeit vor allem mit und auch für meine Parteifreunde des Neumarkter Kreisverbandes der Jungen Liberalen übernommen, weil wir es alle für wichtig erachteten Neumarkt der bayerischen Öffentlichkeit zu präsentieren und unseren Parteifreunden von den Jungen Liberalen Bayern zeigen, wie lebenswert und schön Neumarkt ist. Letztlich wollten wir auch den Bürgerinnen und Bürgern Neumarkts demonstrieren, was für eine starke Jugendorganisation wir Jungen Liberalen bereits sind. Natürlich war die Organisation, vor allem an dem Wochenende des Kongresses, nicht immer ganz einfach und trotzdem glaube ich, dass wir da ein großartiges Event auf die Beine gestellt haben. Vor allem die Location, das historische Maybachmuseum und die „After-Show-Party“ scheinen den Leuten sehr gefallen zu haben. Wir haben da sehr positives Feedback erhalten.

Team Kreisverband: Sie wurden im April mit überwältigender Mehrheit zum 1. stellvertretenden Kreisvorsitzenden der Freien Demokraten in Neumarkt gewählt. Bitte stellen Sie sich selbst vor?

Sascha Renner: Ich habe mich natürlich riesig gefreut, dass meine Freunde von den Freien Demokraten so großes Vertrauen in mich haben. Sowohl die Jungen Liberalen haben mich unterstützt, aber auch gestandene Mitglieder, die schon auf eine jahrelange Parteilaufbahn zurückblicken können. Das ist für mich natürlich absolut nicht selbstverständlich, vor allem, weil ich erst seit Anfang 2018 politisch aktiv, das heißt in die Partei der Freien Demokraten eingetreten bin. Ansonsten würde ich mich als sehr heimatverbunden beschreiben. Ich verbringe schon fast mein ganzes Leben hier in der Oberpfalz, habe letztes Jahr meinen Master der theoretischen Volkswirtschaftslehre in Regensburg abgeschlossen und führe zusammen mit einem Partner ein kleines Unternehmen, in dem wir bereits einen Mitarbeiter beschäftigen. Meine Freizeit verbringe ich entweder beim Sport im Fitnessstudio, mit Freunden oder bei den Freien Demokraten. Auch meine universitäre Karriere wird fortgesetzt, da ich in Kürze meine Promotion beginnen. Ich folge hier der liberalen Leitlinie des „lebenslangen Lernens“.

Team Kreisverband: Neben Ihrem Engagement bei den Freien Demokraten sind Sie seit Anfang des Jahres auch Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen in Neumarkt. Die Liberalen in Neumarkt konnten in den letzten zwei Jahren viele Neumitglieder unter 35 Jahren gewinnen, was macht die Freien Demokraten für junge Menschen so attraktiv?

Für mich persönlich sind zum Beispiel Bürgerrechte essentiell wichtig in einer funktionierenden Demokratie. Denn nur mit diesen ist es den Menschen in einer Gesellschaft möglich, frei und selbstbestimmt zu leben.

Sascha Renner: Meiner Meinung nach sind besonders unsere Grundwerte und Überzeugungen sehr attraktiv für junge Menschen. Für mich persönlich sind zum Beispiel Bürgerrechte essentiell wichtig in einer funktionierenden Demokratie. Denn nur mit diesen ist es den Menschen in einer Gesellschaft möglich, frei und selbstbestimmt zu leben. Auch Chancengleichheit und allgemeine Vernunft sind im Grundsatzprogramm der Freien Demokraten fest verankert. Das sind, wie ich glaube, auch die Punkte, für die sehr viele Menschen der jungen Generation einstehen. Weg vom Populismus, hin zu vernünftiger, zukunftsorientierter Politik!

Team Kreisverband: Warum engagieren Sie sich politisch in Neumarkt für die Freien Demokraten?

Sascha Renner: Ich bin sowohl im Landkreis, als auch im Kreisverband der Freien Demokraten beheimatet. Ich wohne schon seit frühester Kindheit im Südosten unseres Landkreises und lebe immer noch mit großer Begeisterung dort. Und im Kreisverband der Freien Demokraten hat man mich dann Anfang des letzten Jahres so offen und herzlich empfangen, da musste ich nicht lang überlegen, ob ich mich wirklich aktiv engagiere. Durch unsere vielen gemeinsamen Aktivitäten und das sehr positive Feedback innerhalb der FDP, oder den JuLis bleibt meine intrinsische Motivation natürlich die ganze Zeit hoch.

Team Kreisverband: Als das neue und junge Gesicht der freien Demokraten im Kreis werden Sie sehr häufig genannt als einer der Spitzenkandidaten der Freien Demokraten für den Kreistag? Können Sie sich eine Kandidatur für die Freien Demokraten im Kreis vorstellen?

Sascha Renner: Aktuell haben die Freien Demokraten im Kreistag einen Sitz, was meiner Meinung nach dem Stellenwert einer liberalen Kraft im Landkreis nicht ausreichend wiederspiegelt. Wenn ich dabei helfen kann, unser Ergebnis von 2014 zu verbessern, stehe ich selbstverständlich für eine Kandidatur zur Verfügung. Schließlich kann man im Kreistag aktiv Politik leben und mitgestalten.

Team Kreisverband: Durch Ihr persönliches Engagement konnte eine ausreichende Mitgliederzahl in Velburg für eine Ortsliste gewonnen werden. Werden die Freien Demokraten erstmals bei einer Kommunalwahl in Velburg antreten?

Sascha Renner: Wir alle arbeiten daraufhin den Bürgerinnen und Bürgern in Velburg ein liberales personelles Angebot bei der Kommunalwahl 2020 zu machen. Dennoch sind die bürokratischen Hürden, die es bei einer Listenaufstellung zu nehmen gilt, nicht zu unterschätzen. Neben Neumarkt werden wir weiter versuchen in möglichst vielen Gemeinden und Städten den liberalen Gedanken zu vertreten. In Velburg haben wir dazu jetzt die Möglichkeit. Diese werden wir nutzen und versuchen sowohl eine Liste aufzustellen, als auch einen erfolgreichen Wahlkampf zu führen.

Team Kreisverband: Welche Positionen und Inhalte in Velburg und den Kreis Neumarkt werden Sie im Wahlkampf ansprechen?

Programmatisch möchten wir aber versuchen, die Grundwerte der Freien Demokraten auch in diesen Parlamenten zu vertreten. Das bedeutet vor allem zukunftsorientierte, vernünftige Politik zu machen.

Sascha Renner: Wir sind aktuell noch dabei für die unterschiedlichen kommunalen Parlamente, Wahlprogramme auszuarbeiten. Programmatisch möchten wir aber versuchen, die Grundwerte der Freien Demokraten auch in diesen Parlamenten zu vertreten. Das bedeutet vor allem zukunftsorientierte, vernünftige Politik zu machen. Nebenbei werden wir auch versuchen, Themen aufzugreifen, die Bürger uns direkt zugetragen haben. Um Ideen zu sammeln, haben wir im Rahmen der Europawahl auf unserm Wahlkampfstand eine „Ideenwand“ aufgestellt, an die interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger ihre Verbesserungsvorschläge und Wünsche für Neumarkt und die Politik heften konnten. Hier wurde beispielsweise immer wieder für den sorgsamen Umgang mit monetären Mitteln der Kommunen geworben. Dafür werden wir als Freie Demokraten auch im Landkreis Neumarkt einstehen.

Team Kreisverband: Herr Renner, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Nils Gründer stellt sich vor

Weil ich meine Heimat, die Oberpfalz, liebe und
ich an das große Potential in Neumarkt glaube.

– Nils Gründer

Team Kreisverband: Herr Gründer, Sie haben erfolgreich mitgewirkt im Mai den Landekongress der Julis Bayern nach Neumarkt zu holen. Beschreiben Sie uns Ihre Eindrücke von der Veranstaltung?

Nils Gründer: Ein großartiges Gefühl, dass über 200 Junge Liberale aus Bayern, nach Neumarkt gekommen sind, um den Landeskongress der Jungen Liberalen abzuhalten. Speziell für mich, als Neumarkter, war dies ein besonderes Erlebnis. Wir haben in Neumarkt unsere kommunalpolitische Agenda beschlossen, mit der die Jungen Liberalen den Grundstein für eine erfolgreiche Kommunalwahl 2020 gelegt haben. Darauf können und wollen wir weiter aufbauen.

Team Kreisverband: Jungen Leute im Kreis Neumarkt kennen Sie natürlich, bitte stellen Sie sich in kurzen Sätzen vor, so dass auch Ältere etwas über Nils Gründer erfahren?

Nils Gründer: Geboren wurde ich 1997 zwar in Nürnberg, jedoch habe ich mein ganzes Leben hier in der Oberpfalz, das heißt im Landkreis und der Stadt Neumarkt, verbracht. Das Abitur habe ich am Ostendorfer Gymnasium in Neumarkt abgeschlossen, das bereits mein Vater und auch große Teile meiner Verwandtschaft besucht haben. Ich habe Politikwissenschaft und Öffentliches Recht studiert. Seit diesem Sommersemester studiere ich Betriebswirtschaftslehre, um zusätzlich zu lernen, wie man erfolgreich einen Betrieb führt und sein eigenes Unternehmen aufbaut. Parallel dazu habe bereits vor einem Jahr selbst ein kleines Unternehmen gegründet. Neben dem Studium arbeite ich in der vorlesungsfreien Zeit häufiger auf dem Bau, sodass ich neben meiner akademischen Ausbildung auch praktische Erfahrung sammeln kann. Ich bin 2015, in einer für die Freien Demokraten schweren Zeit, in die FDP eingetreten und gehöre seit 2017 dem bayrischen Landesvorstand der Jungen Liberalen an. Im November 2018 wurde ich dann zum stellvertretenden Landesvorsitzendem der Jungen Liberalen in Bayern gewählt.

Team Kreisverband: Sie sind haben am Aufbau der Julis im Kreis Neumarkt mitgewirkt und dafür gesorgt, dass der FDP-Kreisverband Neumarkt ein junges Gesicht hat. Wie werden im Kreisverband junge Leute und deren Themen wahrgenommen und vertreten?

Nils Gründer: Die Zusammenarbeit zwischen den jungen Leuten, also uns Jungen Liberalen, und dem Kreisverband der Freien Demokraten klappt hervorragend. Es ist uns gelungen ein sehr konstruktives und freundschaftliches Klima im Kreisverband zu schaffen, sodass es selbstverständlich für jeden von uns ist, gemeinsam zu kämpfen, zu gewinnen und auch zu verlieren. Man kann sagen, dass wir eine gut eingespielte Mannschaft sind. Wir, die JuLis, haben auch deshalb eine hohe Bedeutung für den Kreisverband der Freien Demokraten Neumarkt, weil die meisten Neumitglieder in den letzten zwei Jahren unter 35 Jahre alt waren. Das zeichnet sich dann auch dadurch ab, dass die Jungen Liberalen mit Sascha Renner und mir als stellvertretende Kreisvorsitzende gut im Kreisvorstand der Freien Demokraten Neumarkt etabliert sind.

Durch junge Köpfe kommen natürlich auch frische Themen auf die Tagesordnung. Im Kreisverband wird daher nicht erst seit „Fridays for Future“ über das Thema Klimaschutz diskutiert. Wir, das junge Team, schauen sehr darauf, was unsere jungliberalen Abgeordneten in Berlin bewegen. Dr. Lukas Köhler, klimapolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, der u.a. als Hauptredner an unserem Neujahrsempfang 2018 und am vergangenen Landeskongress in Neumarkt mitgewirkte, hat mit seinem politischen Fachwissen einen positiven Einfluss auf unsere Diskussionsthemen. Wir, die Jungen Liberalen verstehen uns als Team, nicht nur in Neumarkt, sondern in ganz Deutschland.

Team Kreisverband: Sie haben zwischenzeitlich einen vielbeachteten Landtagswahlkampf als Direktkandidat für den Kreis Neumarkt absolviert, sind seit kurzem stellvertretender Landesvorsitzender der Julis Bayern und absolvieren ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Wie bekommen Sie alle Aktivitäten zeitlich organisiert?

Nils Gründer: Das ist nicht immer ganz einfach, da ich, wie schon vorher erwähnt, noch weitere Verpflichtungen gegenüber meinem kleinen Unternehmen habe. Die Summe aller meiner Tätigkeiten macht den Tagesablauf nicht einfach, sodass ich alle meine Aufgaben und Verpflichtungen nur durch frühes Aufstehen, eine straffe Organisation und eine ordentliche Portion Disziplin bewältigen kann. Diese Eigenschaften habe ich am eigenen Leib erlernen müssen, nachdem ich die siebte Jahrgangsstufe wiederholen musste. Arbeitsfreie Wochenenden erlebe ich sehr selten, da ich meist genau dann, sei es auf Parteitagen oder anderen Veranstaltungen, politisch aktiv bin. Meine Familie und viele meiner Freunde achten darauf, dass ich neben meinen vielen Aufgaben, auch mal etwas anderes unternehme. Natürlich macht mir Arbeit und vor allem die Politik sehr viel Spaß und unter Stress und Druck funktioniere ich meist sehr gut, jedoch braucht jeder einen gewissen Ausgleich. Letztes Wochenende bin ich beispielsweise spontan mit einem sehr guten Freund für zwei Tage an die italienische Adriaküste gefahren und war dann ausnahmsweise mal nur schwer zu erreichen. So etwas hilft, die Seele baumeln zu lassen und abzuschalten.

Team Kreisverband: Warum engagieren Sie sich politisch in Neumarkt i.d.OPf. für die Freien Demokraten?

Nils Gründer: Weil ich meine Heimat, die Oberpfalz, liebe und ich an das große Potential in Neumarkt glaube. Chancengerechtigkeit und Fortschritt durch eigene Leistung sind urliberale Werte, die sich auch in Neumarkt gut widerspiegeln.

Team Kreisverband: Es stehen die Kommunalwahlen 2020 an. Welche Positionen und welche Inhalte stehen für Sie im Vordergrund?

Nils Gründer: In Neumarkt wurde durch die Lebensleistung der Menschen in der Vergangenheit viel erreicht, deshalb steht Neumarkt ohne Zweifel gut da und ich möchte, dass das in den nächsten Jahrzehnten auch so bleibt. Es ist vor allem für meine Generation wichtig, was in den nächsten Jahren aus unserer Stadt wird. Daher ist für mich ein Schwerpunkt, die Politik auf die Zukunft auszurichten. Das geht durch solide Haushaltsführung, kluge Investitionen und eine Politik, die junge Menschen einbezieht und mitnimmt. Dies könnte sofort geschehen, indem man Stadtratssitzungen via Livestream im Internet überträgt. Natürlich muss auch mehr Wohnraum geschaffen, Bürokratie abgebaut und die Verwaltung weiter und besser digitalisiert werden. Jeder Mensch stellt sich doch die Frage, warum muss ich immer noch im Rathaus erscheinen, um einen Personalausweis zu beantragen, obwohl die Behörden alle erforderlichen Daten bereits in ihren Systemen parat haben. Kommunale Stadtpolitik muss die Menschen, vor allem die junge Generation miteinbeziehen, sodass diese dann auch Vertrauen in die Politik hat.

Team Kreisverband: Herr Gründer, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Enrico Pomsel, frisch bestätigter Kreisvorsitzender der Freien Demokraten Neumarkt, stellt sich vor.

Enrico Pomsel mit seinem Sohn auf dem Neumarkter Oldtimertreffen 2019

Am Rande des Neumarkter Oldtimertreffen 2019 hat das Team des FDP-Kreisverbands Neumarkt („Team Kreisverband“) Enrico Pomsel getroffen. Er war mit seiner MZ, Baujahr 1987, vertreten, sodass wir ihm ein paar Fragen stellen konnten.

Team Kreisverband: Herr Pomsel, Gratulation zu Ihrer Wiederwahl zum Kreisvorsitzenden der Freien Demokraten Neumarkt am 06.04.2019. Beschreiben Sie Ihre Eindrücke von der Versammlung!

Enrico Pomsel: So eine Kreishauptversammlung ist natürlich immer etwas Besonderes und Aufregendes. Einerseits lasse ich vorher die vergangenen Jahre meiner Amtszeit Revue passieren. Was habe ich mir als Kreisvorsitzender vor zwei Jahren vorgenommen und was habe ich erreicht? Aus meiner Sicht waren das zwei sehr erfolgreiche Jahre. Nicht nur, was die Entwicklung des Kreisverbands angeht, sondern auch, welche Ergebnisse wir bei den verschiedenen Wahlen im Landkreis erreicht haben. Andererseits spürt man auch eine innere Anspannung. Sehen die Parteifreunde das genauso? Wie werden die Wahl und die Aussprache verlaufen? Wird man überhaupt wiedergewählt? Dass ich mit so einem tollen Ergebnis in meinem Amt bestätigt wurde, freut mich sehr und zeigt mir, dass die Parteimitglieder des Landkreises die vergangenen zwei Jahre genauso wie ich als erfolgreich wahrnehmen.

So eine Kreishauptversammlung ist natürlich immer etwas Besonderes und Aufregendes. […] Was habe ich mir als Kreisvorsitzender vor zwei Jahren vorgenommen und was habe ich erreicht?

Team Kreisverband: In den letzten zwei Jahren ist es unter Ihrer Führung gelungen die Anzahl der Mitglieder, besonders der jungen Mitglieder zu erhöhen und sowohl bei der Bundestags- als auch Landtagswahl sehr gute Wahlergebnisse in Neumarkt zu erzielen. Welche Schwerpunkte setzten Sie für die nächsten zwei Jahren?

Enrico Pomsel: Vier Dinge liegen dem Vorstand und mir besonders am Herzen: Ganz besonders im Fokus stehen natürlich die Kommunalwahlen in 2020. Diese möchten wir erfolgreich absolvieren und die Anzahl unserer Mandate in der Stadt Neumarkt und im Landkreis ausbauen. Darüber hinaus möchten wir die Präsenz der Freien Demokraten in den verschiedenen Gemeinden weiter verstärken und dazu zum ersten Mal Listen in Gemeinden wie Pyrbaum oder Velburg aufstellen.

Die Weiterentwicklung der Mitgliederstruktur ist auch sehr wichtig. Mit meiner Stellvertreterin Silvia Burger-Sippl haben wir eine tolle Frau an Bord, die die Stärken unserer liberalen Frauen in den Mittelpunkt stellen und so unsere Partei auch für Frauen interessanter machen wird. Meine beiden anderen Stellvertreter Sascha Renner und Nils Gründer, beide JuLis, werden weiter junge Leute für die wichtigen, liberalen Zukunftsthemen begeistern.

Team Kreisverband: Im Gegensatz zur FDP-Stadträtin Helga Hoerkens und dem Ortsvorsitzenden der Freien Demokraten Neumarkt, Peter Fuhrmann, sind Sie weniger bekannt in Neumarkt. Stellen Sie sich in kurzen Sätzen vor:

Enrico Pomsel: Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern (der älteste ist mit auf dem Foto). Ich wurde in Dresden geboren und habe dort und im Ausland studiert. Nach einigen Zwischenstationen in Växjö (Schweden), San Diego und München, wohne ich seit 2006 in Neumarkt und fühle mich hier sehr wohl. Ich versuche viel Zeit mit meinen Kindern zu verbringen, auch wenn Haus und Garten oder die Politik das nicht immer so zulassen, wie ich mir das wünsche. Wenn es möglich ist, nehme ich meine Kinder daher schonmal zu einem Termin mit. Mein ältester Sohn ist so ein begeisterter Wahlkampfhelfer geworden. Die verbleibende Zeit verbringe ich mit Instandhalten und Fahren verschiedener Zweiräder. Besonders haben es mir alte DDR-Zweitakter angetan. Meine Tochter liebt es, im Sommer sonntagnachmittags im MZ-Beiwagen eine Runde zum Eis essen zu fahren. Als Diplom-Wirtschaftsingenieur bin ich für ein mittelständiges Unternehmen der Automobilzulieferindustrie tätig. Dort verantworte ich als Prokurist verschiedene Bereiche wie Einkauf, Logistik, Qualität und Managementsysteme.

Team Kreisverband: Warum engagieren Sie sich politisch in Neumarkt in der Oberpfalz für die Freien Demokraten?

Enrico Pomsel: Besonders prägend für mich war Hans-Dietrich Genscher. Er war Ursache und Motivation mich für die liberale Sache zu begeistern, denn ohne Genscher wäre ich heute nicht in Neumarkt, hätte meine Frau nicht kennen gelernt und hätte auch meine Kinder nicht. Seine Vision von einem geeinten Deutschland in einem geeinten Europa ermöglichte mir als gebürtigem Ostdeutschen das Leben, das ich heute lebe. Als mein erster Sohn auf die Welt kam, wollte ich seine Zukunft aktiv mitgestalten. Nicht nur erzieherisch, sondern ich wollte auch ein Umfeld für ihn schaffen, das fair, gerecht, freiheitlich aber auch verantwortungsbewusst und ideologiefrei ist. Wenn man also in Neumarkt sein Zuhause hat und eine gewisse Portion liberalen Idealismus mitbringt und die Welt verändern will, muss man in die örtliche FDP eintreten. So geschah es dann 2009.

Team Kreisverband: Herr Pomsel, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Wenn man also in Neumarkt sein Zuhause hat und eine gewisse Portion liberalen Idealismus mitbringt und die Welt verändern will, muss man in die örtliche FDP eintreten.

Intensiver Bürgerdialog beim Infostand der Freien Demokraten Neumarkt

Die FDP Neumarkt lud alle BürgerInnen herzlich zum Infostand zur Europawahl ein. Wir wollten in Erfahrung bringen, welche Themen die Neumarkter Bürger bewegen.

Alle Bürger konnten sich bei uns über die Ziele der Freien Demokraten zur Europawahl informieren. Sie wurden eingeladen, für sie wichtige Themen auf Karten zu formulieren. Diese Karten wurden für jeden sichtbar an einem schwarzen Brett aufgehängt. Anfangs noch etwas zurückhaltend entwickelte sich dabei ein intensiver Dialog.

Nach der Veranstaltung haben wir die Hinweise der Bürger gesichtet und kategorisiert. Diese werden wir bei der programmatischen Ausrichtung der FDP Neumarkt für die Kommunalwahl 2020 berücksichtigen. Der 1. stellvertretende Kreisvorsitzende Sascha Renner teilte eine erste Stellungnahme mit: Neben bekannten Themenschwerpunkten in Stadt und Kreis wurden wir auf weitere wichtige Sachen aufmerksam gemacht. So stellen sich die Bürger die Frage, warum bei den städtischen Realschulen die Koedukation noch nicht hergestellt wurde. Denn Mädchen und Jungen lernen in den beiden Neumarkter Realschulen noch immer getrennt. Auch die Kalkproblematik im Trinkwasser sehen die Bürger noch nicht als gelöst. Die FDP Neumarkt setzt sich auch im Stadtrat für die Bürger ein, um diese Problematiken anzugehen.

Wir laden Sie auch nächste Woche, am 25.05.2019 von 9 bis 13 Uhr vor dem Neumarkter Rathaus, herzlich ein und freuen uns auf einen konstruktiven Dialog mit Ihnen.

Freie Demokraten Neumarkt wählen neuen Kreisvorstand

Von links nach rechts, Mitglieder der FDP: Peter Fuhrmann, Sascha Renner, Britta Dassler, Enrico Pomsel, Nils Gründer, Helga Hoerkens, Silvia Burger-Sippl und Tetiana Aristarkhova
Von links nach rechts:
Peter Fuhrmann, Sascha Renner, Britta Dassler, Enrico Pomsel, Nils Gründer, Helga Hoerkens, Silvia Burger-Sippl und Tetiana Aristarkhova

In den letzten zwei Jahren hatten die Freien Demokraten – FDP Neumarkt einen erheblichen Zuwachs an Mitgliedern, sodass der Kreisverband nun zu den Mitgliederstärksten im Bezirk Oberpfalz gehört. Britta Dassler, Mitglied des Bundestages, stellte in Ihrem Grußwort fest, dass es dem Kreisverband unter der Leitung von Enrico Pomsel gelungen ist, besonders viele junge Menschen für die Liberalen zu gewinnen.

In seiner Begrüßungsrede erinnerte Enrico Pomsel an die erfolgreichen letzten zwei Jahre im Kreisverband mit dem guten Abschneiden der Freien Demokraten bei den Bundes- und Landtagswahlen. Im Stadtgebiet Neumarkt erreichten die Freien Demokraten einen Stimmenanteil von 10 % bei der Bundestagswahl und konnten bei der Landeswahl dazu beitragen, dass die FDP wieder im bayrischen Landtag vertreten ist.

Die positiven Mitgliederentwicklung geht auch einher mit einer Neuausrichtung des Kreisvorstandes. Neben dem wiedergewählten Kreisvorsitzenden Enrico Pomsel, wurden Sascha Renner als ersten Stellvertretender Vorsitzender und Sylvia Burger-Sippl und Nils Gründer als weitere Stellvertreter, sowie Helga Hoerkens als Beisitzerin gewählt. Peter Fuhrmann als Schatzmeister und Tetiana Aristarkhova als Schriftführerin komplettieren den neuen Kreisvorstand.

Als Delegierte für den Landesparteitag wurden Enrico Pomsel, Sascha Renner und Nils Gründer und als Delegierte für den Bezirksparteitag Lissy und Arndt Kriegerkorte, sowie Helga Hoerkens gewählt.

Der Kreisverband der Freien Demokraten Neumarkt geht mit einem breiten personellen Angebot, indem alle Geschlechter und Altersklassen ausreichend vertreten sind, in die nächsten zwei Jahre und sieht sich gut aufgestellt für die Europa- und Kommunalwahl.

Equal Pay Day 2019 in Neumarkt

Der „Equal Pay Day“ markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer ab dem 1. Januar für Ihre Arbeit bezahlt werden. Noch immer verdienen Frauen in Deutschland weniger als Männer.
Auf diese Lohnlücken wird jährlich am 18. März hingewiesen, so auch wir bei unserer Veranstaltung am 23.03.2019 im Neuen Markt.